Häufige Fragen zur Mammographie

Ich habe erst vor Kurzem eine Mammographie machen lassen. Soll ich dennoch gehen?
Zu Ihrer Sicherheit, der Grund ist der Strahlenschutz, können Sie frühestens zwölf Monate nach der letzten Mammographie am Programm teilnehmen.

Wie schnell erhalte ich das Untersuchungsergebnis?
Das Ergebnis wird Ihnen in der Regel innerhalb von sieben Werktagen nach Erstellung der Mammo­graphie schriftlich mitgeteilt. Bei etwa 95 Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie keine Auffälligkeiten. Eine erneute Einladung erfolgt zwei Jahre später.

Was ist eine Ergänzungsuntersuchung?
Zeigen sich in der Röntgenaufnahme Auffälligkeiten, sind weitere Untersuchungen notwendig. In diesem Fall erhalten Sie mit dem Ergebnis Ihrer Mammographie eine Einladung zur kurzfristigen weiteren, ergänzenden Untersuchung.

Die Ergänzungsuntersuchung findet in der Mönckebergstraße 11 statt und beginnt mit einem ärztlichen Gespräch und einer Tastuntersuchung. Eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) oder eine zusätzliche Röntgenaufnahmen können folgen. Eine ergänzende Gewebeprobe (Biopsie) zur abschließenden Beurteilung ist nur bei wenigen Frauen erforderlich.

Wenn Sie zur Ergänzungsuntersuchung eingeladen werden, bedeutet dies nicht, dass eine Brusterkrankung vorliegen muss. Bei ca. 80 Prozent der zur Abklärung einbestellten Frauen bestätigt sich der Brustkrebsverdacht nicht.

Ich habe schon einmal Brustkrebs gehabt und bin deswegen behandelt worden. Ist für mich eine Screening-Untersuchung sinnvoll?
Wenn Sie bereits aufgrund einer Brustkrebserkrankung behandelt werden, teilen Sie dies bitte der Zentralen Stelle mit. Die Adresse finden Sie auf Ihrer Einladung. Sie werden dann für weitere Einladungen gesperrt. Die Ihnen vertrauten Ärzte betreuen Sie weiter.

Ich habe kleine/große Brüste. Ergeben sich daraus Probleme bei der Untersuchung?

Nein, man kann sowohl von kleinen als auch von großen Brüsten gute Aufnahmen machen.

Ich habe keine gesundheitlichen Beschwerden, ich fühle mich gut. Warum sollte ich teilnehmen?

Das Ziel des Screening-Programms ist es gerade, Brustkrebs in einem Stadium zu entdecken, in dem er noch keine Beschwerden verursacht. Denn Früherkennung verbessert die Chancen auf Heilung. Grundsätzlich ist die Untersuchung natürlich freiwillig. Bestehen Zweifel, sollten Sie diese mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt besprechen.

Ich habe meine Brust vergrößern lassen (Silikonprothese)/ meine Brust verkleinern lassen. Ergeben sich dadurch Probleme bei der Untersuchung?

Es ist möglich, nach einer Brustverkleinerung/Brustvergrößerung Aufnahmen machen zu lassen. Auf dem Anamnesebogen, der Ihrer Einladung beiliegt, können Sie dieses dokumentieren.

Ich habe einen Herzschrittmacher, kann ich die Untersuchung dennoch machen lassen?

Ja, Sie können die Untersuchung machen lassen, der Herzschrittmacher stellt kein Hindernis dar. Bitte tragen Sie diesen Tatbestand auf dem Anamnesebogen ein. So weiß die radiologische Fachkraft Bescheid.

Ich hatte eine Bypass-Operation. Kann ich trotzdem teilnehmen?
Auch wenn Sie eine Bypass-Operation hatten, können Sie die Untersuchung durchführen lassen.

Ich habe Schmerzen in der Brust. Was soll ich machen?

Haben Sie Beschwerden, sollten Sie sich unbedingt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt in Verbindung setzen, um die Auffälligkeiten abklären zu lassen, auch dann, wenn Sie bereits am Screening-Programm teilgenommen haben. Denn eine Teilnahme am Screening-Programm kann Ihnen nicht garantieren, dass zwischen zwei Untersuchungen keine Anomalie entsteht. Bitte achten Sie auch weiterhin gut auf Veränderungen Ihrer Brust und ziehen Sie im Zweifelsfall Ihre Ärztin/Ihren Arzt zu Rate.



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