Wie wird die Qualität des Programms gewährleistet?

Mammographie-Screening bedeutet vor allem Qualität, angefangen bei der Erstellung der Aufnahmen bis zur sorgfältigen Auswertung der Untersuchungsergebnisse. Zu den hohen Qualitätsanforderungen, die zu erfüllen sind, gehört unter anderem:  

Alle eingesetzten Geräte werden täglich geprüft. So können aussagekräftige Bilder mit möglichst geringer Strahlung aufgenommen werden. Das Screening-Zentrum in Hamburg ist mit Geräten der neuesten Generation (digitale Vollfeldmammographie) ausgestattet.

Digitale Vollfeldmammographie
Die Digitale Vollfeldmammographie ermöglicht eine schnelle und sehr genaue Befundung.

Alle Röntgenassistentinnen haben ein intensives Training hinter sich, spezielle Kurse absolviert, sind zertifiziert und bilden sich laufend weiter.

Jede(r) Screening-Ärztin/Arzt muss besondere Qualifikationen nachweisen und sich ständig fortbilden. Die Ärzte, die Ihre Mammographie-Bilder befunden, müssen Aufnahmen von mindestens 5000 Frauen pro Jahr beurteilen, weil Routine und Erfahrung die Zuverlässigkeit der Befunde deutlich erhöht.

 

Jede Mammographie-Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Fachärzten unabhängig voneinander beurteilt. Wenn einer dieser Befunder eine Auffälligkeit feststellt, wird gemeinsam mit einem dritten, Programmverantwortlichen Arzt, in der Konsensuskonferenz nochmals analysiert und das weitere Vorgehen geplant.

 

Damit die hohen Qualitätsanforderungen verlässlich erfüllt werden, sind überregional arbeitende Referenzzentren eingerichtet worden, die die Screening-Einheiten bei der Qualitätssicherung unterstützen und kontrollieren.

Alle Ergebnisse des Screening-Programms werden dokumentiert und ausgewertet.


Die Qualitätsicherung dient dazu, die Ziele des Mammographie-Screenings zu erreichen:


Sie sollen die Gewissheit haben, dass die Vorteile der Mammographie-Untersuchung die Risiken überwiegen.



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